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Leseprobe

Kapitel I, Der Hohe Anspruch

Wenn wir es einmal wagen, unsere Aufmerksamkeit bei Krankheit nur auf das zu richten, was außerhalb jeglicher Spekulation, Angst oder Vermutung liegt und was wir tatsächlich sehen, hören, tasten, fühlen oder gar messen können, dann kommen wir zu einem überraschenden Ergebnis.
Dann ist nämlich alles, was von Krankheit übrig bleibt, nur noch eine uns durch unsere eigenen Sinne vermittelte Wahrnehmung.

Etwa die Wahrnehmung eines Surrens im Ohr, die Wahrnehmung einer Rötung im Hals, die Wahrnehmung einer Unschärfe beim Sehen, die Wahrnehmung eines Juckens der Haut, die Wahrnehmung eines Schmerzes im Kopf, die Wahrnehmung eines Knotens in der Brust, die Wahrnehmung einer Unregelmäßigkeit im Herzrhythmus, die Wahrnehmung des Gefühls, in einem tiefen, dunklen Loch zu sitzen usw.
So seltsam uns all diese mit Krankheit verbundenen Phänomene und Empfindungen auch erscheinen mögen, sie werden letztlich ausschließlich von unserer eigenen Wahrnehmung und damit von uns selbst hervorgebracht und produziert.
Der wesentliche Unterschied zu einer ‚normalen’ Wahrnehmung ist nur der, dass ihnen kein reales Ereignis zugeordnet werden kann. Sie entstehen offensichtlich ohne auslösendes Ereignis und damit ohne Ursache aus sich selbst heraus.

Krankheit als reines Phänomen unserer eigenen, ...

... in sich selbst zurücklaufenden Wahrnehmung

Wenn wir es bei solch einem Phänomen wie bei Krankheit – reale Wahrnehmung ohne auslösende Ursache – nicht mit einem Weltwunder zu tun haben möchten, müssen wir uns an dieser Stelle folgende Frage stellen:
Unter welchen Bedingungen ist es möglich, dass wir etwas an uns real wahrnehmen - sehen, hören, tasten, riechen, fühlen und letztlich auch objektiv messen - können, ohne dass ein auslösendes Ereignis dafür vorhanden ist? Unter welchen Bedingungen ist es somit möglich, dass eine reale Wahrnehmung - etwa eine Rötung, ein Geräusch, ein Hustenreiz, eine Empfindung - ohne äußere oder innere Ursache von selbst entstehen kann?
Im Grunde gibt es für dieses Phänomen - Wahrnehmung ohne wahrnehmbare Ursache - nur eine einzige logische Erklärung:

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